
Am Abend demonstrierten in Frankfurt am Main über 1000 Menschen für die Abschaffung der Lohnarbeit und ein Ende des Kapitalismus. Die Demonstration unter dem Motto „Endlich wird die Arbeit knapp! Gegen Lohnarbeit, Leistungsterror und Konkurrenz – Kapitalismus abwracken!“ verlief friedlich. Aufgerufen hatte das „sozialrevolutionäre und antinationale Krisenbündnis Frankfurt“. Angereist waren Teilnehmer aus der gesamten Bundesrepublik.
Bündnissprecher Christian Linden erklärte zum Anliegen der Demonstration: „Aufgrund des Produktivitätsfortschritts ist eigentlich immer weniger Aufwand notwendig um die menschlichen Bedürfnisse zu befriedigen. Da Lohnarbeit aber im Kapitalismus die einzige Quelle von Mehrwert ist, presst der Staat die Menschen mit Hartz IV zu immer mieseren Bedingungen in Lohnarbeit. Dagegen wollen wir deutlich machen: Kapitalismus und Lohnarbeit sind längst überflüssig und gehören durch eine kollektive Organisation der gesellschaftlichen Produktion und Arbeitsteilung überwunden.“ (mehr…)
Am 30. April veranstaltet das sozialrevolutionäre und antinationale Krisenbündnis Frankfurt am Main eine bundesweite Demonstration unter dem Motto „Endlich wird die Arbeit knapp! Kapitalismus abwracken!“. Beginn ist um 19 Uhr an der Galluswarte. Ziel der Demonstration ist es, am Vorabend des 1. Mai eine radikale Kritik von Lohnarbeit und Kapitalismus öffentlichkeitswirksam zu transportieren und für eine Abschaffung derselben zu werben. (mehr…)
Endlich wird die Arbeit knapp!
Kapitalismus abwracken!
Gegen Lohnarbeit, Leistungsterror und Konkurrenz!
Update: Für die Genoss_innen aus anderen Städten gibts es den Aufruf jetzt auch als PDF zum ausdrucken, kopieren & verteilen: Aufruf 30.04.
Mit dem Beginn der Weltwirtschaftskrise im Herbst 2008 und ihren Auswirkungen, wurden anfänglich auch Fragen nach Alternativen zum Kapitalismus laut. Inzwischen ist dieser Diskurs längst beendet und es geht nur noch darum, den Status Quo weltweit und damit auch für die deutsche Wirtschaft wieder herzustellen. (mehr…)
Info
Wer den Kampagnenaufruf des sozialrevolutionären & antinationalen Bündnisses Frankfurt am Main ruft unterstützen will, schreibe eine Email an:
mail | at | autonome-antifa.com
Es rufen auf…
antifa [ko] * autonome antifa [f] * Campusantifa * ehemalige Antifaschistische Gruppe (Antifa G) * FAU Frankfurt – Gewerkschaft für alle Berufe * Krisengruppe FFM * ÖkoLinX-Antirassistische Liste Frankfurt * Ökologische Linke Frankfurt *
Supporters
Ums Ganze…!
Revolutionäres Bündnis Autonomer AntifaschistInnen
Anarchistische Gruppe [:ag] Freiburg
Libertaeres Bündnis der Wetterau
antifa düren
Autonome Jugend Antifa Hagen
Termine
17.02.2010
27.02.2010
Antirassistischer Spaziergang „Amtsantritt kritisch begleiten! Gegen die AG Wohlfahrt“
Neu-Isenburg
März Aktion für kostenlosen Nahverkehr
Alle fahren mit! Fahrkartenautomaten abwracken
Rhein/Main
09.04.2010
Stadtrundgang Gegen Leiharbeit & Hartz4
Frankfurt
30.04.2010
Demo „Endlich wird die Arbeit knapp…Kapitalismus Abschaffen!“
Frankfurt
Ein Bündnis linksradikaler Gruppen und Basisgewerkschaften aus dem Rhein-Main-Gebiet startet anlässlich der aktuellen Wirtschaftskrise unter dem Motto „3,2,1, Uns! Kapitalismus abschaffen!“ eine antikapitalistische Kampagne. Mit verschiedenen „kreativen Aktionen“ will das „sozialrevolutionäre und antinationale Krisenbündnis Frankfurt“ in den nächsten Monaten auf die „wachsende Kluft zwischen der materiellen Möglichkeit von Wohlstand für Alle und der kapitalistischen Wirklichkeit“ hinweisen und „Werbung für kollektive Aneignungs- und Besetzungsaktionen“ machen.
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Der Freien ArbeiterInnen-Union Berlin (FAU) wurde am 11.12.2009 per einstweiliger Verfügung vom Landgericht Berlin verboten, sich als Gewerkschaft oder Basisgewerkschaft zu bezeichnen. Dies ist der Höhepunkt einer Reihe von Versuchen der Neuen Babylon Berlin GmbH juristisch gegen die stärkste und aktivste Arbeitnehmervereinigung im Betrieb vorzugehen.
weitere Infos: http://www.fau.org/verbot