http://krise.blogsport.de Thu, 05 Jan 2012 22:19:17 +0000 http://wordpress.org/?v=1.5.1.2 en Linke Gruppen und libertäre Basisgewerkschaften rufen zu europaweitem Aktionstag auf http://krise.blogsport.de/2012/01/05/linke-gruppen-und-libertaere-basisgewerkschaften-rufen-zu-europaweitem-aktionstag-auf/ http://krise.blogsport.de/2012/01/05/linke-gruppen-und-libertaere-basisgewerkschaften-rufen-zu-europaweitem-aktionstag-auf/#comments Thu, 05 Jan 2012 22:19:17 +0000 Administrator Allgemein http://krise.blogsport.de/2012/01/05/linke-gruppen-und-libertaere-basisgewerkschaften-rufen-zu-europaweitem-aktionstag-auf/ Auf einem internationalen Treffen linker Gruppen und Basisgewerkschaften aus Griechenland, Deutschland, Spanien, Polen und Österreich Anfang Dezember in Frankfurt a. M. wurde beschlossen: Für den 31. März wird unter dem Motto „M31 – European Day of Action against Capitalism“ zu einem europaweiten Aktionstag gegen die autoritäre Krisenpolitik der Troika aus EU-Kommision, IWF und EZB aufgerufen. Die antikapitalistischen Organisationen wollen damit ein deutliches Zeichen gegen den maßgeblich von Deutschland betriebenen Versuch unternehmen, die Wettbewerbsfähigkeit Europas auf dem kapitalistischen Weltmarkt auf dem Rücken von Lohnabhängigen und MigrantInnen zu sanieren. Mit dem international koordinierten Protest soll auch ein Zeichen gegen die nationalistische Stimmungsmache gegen die Lohnabhängigen in den südeuropäischen Ländern und die militärische Abschottung der EU-Außengrenzen gesetzt werden. Dagegen setzen die Organisatorinnen und Organisatoren die Perspektive einer grenzübergreifenden Selbstorganisation der von der Sparpolitik und kapitalistischen Ausbeutung betroffenen Menschen.
Insgesamt soll der Aktionstag im Frühjahr den Auftakt für eine weitergehende, europaweite Kooperation linker Gruppen und Basisgewerkschaften mit massiven Protesten im ganzen Jahr 2012 darstellen. Insofern stellt der Aufruf zum Aktionstag auch eine explizite Aufforderung zur Beteiligung an weitere antiautoritäre Gewerkschaften, Gruppen und Organisationen dar. In ganz Europa werden verschiedene Aktionen stattfinden.

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22.06.2011 – Wir kommen um zu stören! IMK auflösen! http://krise.blogsport.de/2011/03/30/innenministerkonferenz-vom-21-22-06-2010-in-frankfurt/ http://krise.blogsport.de/2011/03/30/innenministerkonferenz-vom-21-22-06-2010-in-frankfurt/#comments Wed, 30 Mar 2011 17:00:45 +0000 Administrator Allgemein http://krise.blogsport.de/2011/03/30/innenministerkonferenz-vom-21-22-06-2010-in-frankfurt/ Am 22. Juni findet in Frankfurt am Main die Innenministerkonferenz (IMK) 2011 statt, an der die Innenminister aller Bundesländer teilnehmen. Dagegen rufen wir zu massiven Protesten auf. Denn die IMK ist eine der zentralen Institutionen, die heute die Kriminalisierung sozialer Konflikte vorantreibt und öffentlich legitimiert.
Mit der Einschränkung des Versammlungsrechts, „Loyalitätstests“ für EinwanderInnen, der Ausweitung der Befugnisse von Polizei und Verfassungsschutz wie z.B. der Vorratsdatenspeicherung, der brutalen Abschottung Europas gegen MigrantInnen, der Propagierung der Extremismustheorie, usw. wird von staatlicher Seite aktuell auf sozialen Konflikte reagiert. Die mediale Kampagnen zu „Kriminalität“ und „innerer Sicherheit“ wollen uns glauben machen, dass die Aufrüstung des Staatsapparats nach Innen und Außen in unser aller Interesse ist. In Wirklichkeit dient sie dazu, die kapitalistische Verwertungslogik und die fortschreitende Ökonomisierung aller Lebensbereiche abzusichern und den Widerstand gegen dagegen zu kontrollieren. Alle Bereiche der Gesellschaft sollen dem Ziel der nationalen Standortkonkurrenz im globalen Wettbewerb untergeordnet werden.

Wir kommen um zu stören! IMK auflösen!

* Homepages Bündnisses gegen die IMK – http://imkaufloesen.blogsport.de
* Bündnisaufruf – http://imkaufloesen.blogsport.de/aufruf/
* Aufruf des sozialrevolutionären & antinationalen Krisenbündnisses – http://krise.blogsport.de/aufruf-gegen-die-imk/
* Mobilisierungsmaterial – http://imkaufloesen.blogsport.de/material/

Flyer, Plakate, Aufkleber bezieht ihr am besten direkt über die Bündnisseite oder bei dem Infoladen eures Vertrauens.

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http://krise.blogsport.de/2011/03/30/innenministerkonferenz-vom-21-22-06-2010-in-frankfurt/feed/
Wiesbaden: Über 300 Menschen protestieren gegen hessische Unternehmertag http://krise.blogsport.de/2010/10/27/wiesbaden-ueber-300-menschen-protestieren-gegen-hessische-unternehmertag/ http://krise.blogsport.de/2010/10/27/wiesbaden-ueber-300-menschen-protestieren-gegen-hessische-unternehmertag/#comments Wed, 27 Oct 2010 17:56:05 +0000 admin Allgemein http://krise.blogsport.de/2010/10/27/wiesbaden-ueber-300-menschen-protestieren-gegen-hessische-unternehmertag/ Über 300 Menschen haben am gestrigen Dienstagabend unter dem Motto „Gegen Leistungsterror, Lohnarbeit und Standortkonkurrenz – Die Krise heißt Kapitalismus!“ gegen den hessischen Unternehmertag demonstriert. Während drinnen Volker Bouffier und Vertreter des Verbandes hessischer Unternehmer (VhU) den Aufschwung der Profite feierten und zugleich die Menschen auf weitere Einsparungen und Kürzungen einstimmten, zogen die Demonstranten unter Parolen wie „Alles für Alle – und zwar Umsonst!“, „Sozialabbau im ganzen Land – unsere Antwort Widerstand!“ oder „Gegen das Konstrukt von Volk, Nation und Rasse – für uns gibt’s nur eins – Klasse gegen Klasse!“ vom Wiesbadener Hauptbahnhof zum Kurhaus.

Dörthe Stein, eine Sprecherin des Bündnisses linker Gruppen, dass zu der Demonstration aufgerufen hatte, erklärte dazu: „Der Aufschwung des Standortes Deutschland ist kein Aufschwung für die meisten Menschen. Er ist erkauft mit einem immer schnellere Rennen, Rackern und Rasen für den Profit von wenigen, mit Niedriglohn und Arbeitszwang sowie mit einer erbarmungslosen Konkurrenz gegen andere Standorte weltweit. Das beim Unternehmertag zelebrierte Bündnis von Staat, Wirtschaft, Medien und DGB-Gewerkschaften ist ein Bündnis gegen das schöne Leben“.

Als die Demonstration am Kurhaus, das von einem Großaufgebot der Polizei mit Gittern und Hunden gesichert wurde, ankam versuchte ein Teil der DemonstrantInnen seinen Protest direkt in den Unternehmertag zu tragen und räumte einige Sperrgitter zur Seite. Nur mit einer eilig hinzugezogen Verstärkung der Polizei konnte der Sturm aufs Buffet hier verhindert werden. Dabei kam es immer wieder zu Rangeleien, mehrere DemonstrantInnen erhielten Platzverweise. Nach dem Ende der Demonstration am Hauptbahnhof wurden zudem einige DemonstrantInnen, wegen des Vorwurfs angeblich „Leuchtspurmunition“ auf das Kurhaus abgeschossen zu haben, kontrolliert.

In mehreren Redebeiträgen wurde die Rolle des VHU bei der Forcierung von Marktzwängen in Bildungs-, Arbeitsmarkt-, Einwanderungs- Umwelt- und Energiepolitik kritisiert. Stein dazu: „Entscheidend ist nicht so seur, dass die Politik des VhU miese Klientelpolitik ist, das könnte schließlich jeder, der es wissen will, längst wissen. Wichtig ist vielmehr, dass seine menschenfeindliche Politik sich in allen Bereichen der Gesellschaft durchsetzt, weil der technologische Fortschritt die Stellung von Lohnabhängigen zunehmend schwächt. Wer diese absurde Situation, in der eigentlich immer weniger (Lohn-)Arbeit nötig ist, dadurch das Leben der meisten Menschen jedoch immer prekärer wird, nicht will, der muss den Kapitalismus überwinden.“ Dafür sei der selbstorganisierte Widerstand gegen Sparparkt und Atomtransporte ein erster Schritt.

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http://krise.blogsport.de/2010/10/27/wiesbaden-ueber-300-menschen-protestieren-gegen-hessische-unternehmertag/feed/
Übersicht zur Demo gegen den hessischen Unternehmertag am 26.10. http://krise.blogsport.de/2010/10/19/uebersich-zur-demo-gegen-den-hessischen-unternehmertag-am-26-10/ http://krise.blogsport.de/2010/10/19/uebersich-zur-demo-gegen-den-hessischen-unternehmertag-am-26-10/#comments Tue, 19 Oct 2010 00:14:36 +0000 admin Allgemein http://krise.blogsport.de/2010/10/19/uebersich-zur-demo-gegen-den-hessischen-unternehmertag-am-26-10/ Hier alle wichtigen Infos im Überblick:

Kurzaufruf:

Heraus gegen den hessischen Unternehmertag

Diesen Herbst will die Bundesregierung die Kosten für die Wettbewerbsfähigkeit des Standortes Deutschland in der Krise des Kapitalismus mit einem weiteren Kürzungspaket auf dem Rücken von Lohnabhängigen und Erwerbslosen abladen. Währenddessen findet in der Kurstadt Wiesbaden ein bemerkenswerter Event statt. Am Dienstag, den 26. Oktober, lädt der Verband hessischer Unternehmer (VhU) hier zu seinem jährlichen „Unternehmertag“. Erwartet werden über 1200 UnternehmerInnen und PolitikerInnen, die unter dem Motto „Mit Energie in Deutschlands Zukunft“ nicht nur „Gute-Laune-Jazz“, sondern auch Reden verschiedener „wirtschaftlicher und politischer Experten“ hören wollen. Geboten werden wieder einmal Vorschläge wie Hartz IV und staatlicher Arbeitszwang „effektiver“ organisiert und die nationale Komplizenschaft mit dem „Exportweltmeister Deutschland“ in der Standortkonkurrenz gegen den Rest der Welt enger geschnürt werden kann. Doch damit nicht genug: Höhepunkt des Abends wird auch dieses Jahr die Krönung der „Hessenchampions“, d.h. der Firmen, die trotz oder gerade wegen der Wirtschaftskrise ihre Weltmarktanteile ausbauen konnten. Egal ob Studiengebühren und autoritäre Hochschulpolitik, Flughafenausbau und Atomenergie, Hartz IV und Leiharbeit, kapitalistische Stadtentwicklung und Gentrifizierung oder auch die rassistische Selektion in „nützliche und unnütze MigrantInnen“: Der Verband hessischer Unternehmer ist mit seiner Presse- und Öffentlichkeitsarbeit stets an vorderster Front, wenn es darum geht die Interessen des Wirtschaftsstandortes gegen die Bedürfnisse der meisten Menschen durchzusetzen. Und der VhU ist damit erfolgreich.
Das nationale Kapital, sein Staat und dessen Fans haben also Grund zu feiern – da wollen wir nicht fehlen.

Gegen Lohnarbeit, Leistungsterror und Standortkonkurrenz – Die Krise heißt Kapitalismus!

Dienstag, den 26. Oktober 2010

19 Uhr Hbf Wiesbaden

Hier gibts den kompletten Aufruf: http://krise.blogsport.de/2010/09/27/demo-gegen-den-hessischen-unternehmertag-2010/

englischer Kurzaufruf: http://linksunten.indymedia.org/de/node/26409

Aufruf der Initiative gegen den VhU: http://initiativegegendenvhu.wordpress.com/

Aufruf des Bildungsstreiks Wetterau: http://utopic-web.de/bildungsstreik/wordpress/?p=227

Mobivideo: http://krise.blogsport.de/2010/10/19/mobivideo/

Konzept der Demo: http://krise.blogsport.de/2010/10/06/konzept-der-demo-am-26-10/

Zugtreffpunkte: http://krise.blogsport.de/2010/10/05/zugtreffpunkte-nach-wiesbaden/

Den Banner gibts hier:

Mobiveranstaltungen:

Sonntag 17.10.10 // 20.00 Uhr // Café Klatsch
Wiesbaden

Mittwoch 20.10. // 20 Uhr //Exzess Frankfurt

Donnerstag 21.10. // 20 Uhr // LC 36 Köln

Vorfeldaktion: http://de.indymedia.org/2010/10/292376.shtml

Pennplätze:

Pennplätze sind über diese Mail zu kriegen: afajugendgruppewbn [ät] gmx [punkt] de

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http://krise.blogsport.de/2010/10/19/uebersich-zur-demo-gegen-den-hessischen-unternehmertag-am-26-10/feed/
Mobivideo http://krise.blogsport.de/2010/10/19/mobivideo/ http://krise.blogsport.de/2010/10/19/mobivideo/#comments Mon, 18 Oct 2010 23:12:46 +0000 admin Allgemein http://krise.blogsport.de/2010/10/19/mobivideo/

Heraus gegen den hessischen Unternehmertag 26.10.2010 from antifa_f on Vimeo.

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http://krise.blogsport.de/2010/10/19/mobivideo/feed/
Konzept der Demo am 26.10. http://krise.blogsport.de/2010/10/06/konzept-der-demo-am-26-10/ http://krise.blogsport.de/2010/10/06/konzept-der-demo-am-26-10/#comments Wed, 06 Oct 2010 15:49:29 +0000 admin Allgemein http://krise.blogsport.de/2010/10/06/konzept-der-demo-am-26-10/ Konzept der Demonstration “Gegen Lohnarbeit, Leistungsterror und Standortkonkurrenz – Die Krise heißt Kapitalismus” am 26. Oktober in Wiesbaden

Am 26. Oktober veranstaltet das sozialrevolutionäre und antinationale Krisenbündnis Frankfurt eine Demonstration gegen den ebenfalls an diesem Tag stattfindenden hessischen Unternehmertag. Beginn ist um 19 Uhr am Hauptbahnhof in Wiesbaden. Ziel der Demonstration ist es eine radikale Kritik von Lohnarbeit und Kapitalismus öffentlichkeitswirksam zu transportieren und für eine Abschaffung derselben zu werben.

Öffentlichkeitswirksam bedeutet einerseits, dass wir die Demonstration nicht als Block nach Außen abgrenzen wollen, sondern diese einen offenen, informativen Charakter haben soll. Alle Menschen, die sich mit den Inhalten der Demo identifizieren können, soll die Möglichkeit gegeben werden, sich ihr anzuschließen.

Andererseits heißt das auch, dass wir genau beobachten werden, wie sich die Bullen verhalten. Wir werden auf jeden Fall bis vor das Kurhaus, wo der Unternehmertag stattfindet, ziehen und unsere Ablehnung laut und sichtbar ausdrücken.

Wir wollen ausdrücklich an die Erfahrungen unserer Demonstration vom 30.04. in Frankfurt anknüpfen. Dort konnte zum ersten Mal seit Jahren im Rhein-Main Gebiet eine gesellschaftskritische Demonstration zumindest ohne sichtbaren Wanderkessel durchgeführt werden.

Sollten die Bullen dennoch eine eskalative Strategie fahren, werden die Organisator_innen Euch über den geplanten Umgang damit informieren.

Wir fordern:

- Keine Kriminalisierung der Demonstration im Vorfeld durch öffentliche Spekulationen der Polizei über einen ihrer Ansicht nach zu erwartenden „unfriedlichen Verlauf“.

- Keinen Wanderkessel wie am 25. Februar 2006, am 14. Januar 2009 oder am 30. Januar 2010 in Frankfurt.

- Freien Zu- und Abgang zur Demonstration.

- Keine Behinderung des Verteilens von Flugblättern am Rand der Demonstrationsstrecke.

- Keine Filmaufnahmen der DemonstrationsteilnehmerInnen.

Gegen Lohnarbeit und Kapitalismus!
Euer sozialrevolutionäres und antinationales Krisenbündnis Frankfurt

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http://krise.blogsport.de/2010/10/06/konzept-der-demo-am-26-10/feed/
Zugtreffpunkte für Wiesbaden http://krise.blogsport.de/2010/10/05/zugtreffpunkte-nach-wiesbaden/ http://krise.blogsport.de/2010/10/05/zugtreffpunkte-nach-wiesbaden/#comments Tue, 05 Oct 2010 16:48:06 +0000 admin Allgemein http://krise.blogsport.de/2010/10/05/zugtreffpunkte-nach-wiesbaden/ Hier werden in Kürze noch weitere Zugtreffpunkte veröffentlicht.
Bis jetzt steht der Treffpunkt aus Frankfurt.

17:45 Uhr vor dem Infopoint im Hauptbahnhof. Von dort werden wir gemeinsam zur Demo fahren

Treffpunkt für den Odenwald:

26.Oktober – 17Uhr – Bahnhof Michelstadt

Treffpunkt für Marburg: 16:10 Uhr Hauptbahnhof

Treffpunkt für Giessen: 16:50 Uhr Hauptbahnhof

Treffepunkt für Darmstadt: 17:45 Uhr Hbf

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Heraus gegen den hessischen Unternehmertag 2010 http://krise.blogsport.de/2010/09/27/demo-gegen-den-hessischen-unternehmertag-2010/ http://krise.blogsport.de/2010/09/27/demo-gegen-den-hessischen-unternehmertag-2010/#comments Mon, 27 Sep 2010 10:32:18 +0000 admin Allgemein http://krise.blogsport.de/2010/09/27/demo-gegen-den-hessischen-unternehmertag-2010/ Gegen Lohnarbeit, Leistungsterror und Standortkonkurrenz – Die Krise heißt Kapitalismus!

Krise? Welche Krise?

Diesen Herbst will die Bundesregierung die Kosten für die Wettbewerbsfähigkeit des Standortes Deutschland in der Krise des Kapitalismus mit einem weiteren Kürzungspaket auf dem Rücken von Lohnabhängigen und Erwerbslosen abladen. Fast zeitgleich werden den Atomkonzernen Milliarden geschenkt. Soziale Bewegungen und GewerkschaftlerInnen machen dagegen bei zahlreichen Sozialprotesten und beim nächsten Castortransport mobil. Währenddessen findet in der Kurstadt Wiesbaden ein bemerkenswerter Event statt. Am Dienstag, den 26. Oktober, lädt der Verband hessischer Unternehmer (VhU) hier zu seinem jährlichen „Unternehmertag“. Erwartet werden über 1200 UnternehmerInnen und PolitikerInnen, die unter dem Motto „Mit Energie in Deutschlands Zukunft“ nicht nur „Gute-Laune-Jazz“, sondern auch Reden verschiedener „wirtschaftlicher und politischer Experten“ hören wollen. Geboten werden wieder einmal Vorschläge wie Hartz IV und staatlicher Arbeitszwang „effektiver“ organisiert und die nationale Komplizenschaft mit dem „Exportweltmeister Deutschland“ in der Standortkonkurrenz gegen den Rest der Welt enger geschnürt werden kann. Doch damit nicht genug: Höhepunkt des Abends wird auch dieses Jahr die Krönung der „Hessenchampions“, d.h. der Firmen, die trotz oder gerade wegen der Wirtschaftskrise ihre Weltmarktanteile ausbauen konnten. Das nationale Kapital, sein Staat und dessen Fans haben also Grund zu feiern – da wollen wir nicht fehlen. Der Inszenierung einer happy Standortfamily, deren nationaler Zusammenhalt in Wahrheit nichts anderes als die konstante Verschlechterung der Lebensbedingungen im Innern und eine erbarmungslose Konkurrenz nach außen bedeutet, setzen wir eine klare Absage entgegen: Wir machen keinen Finger krumm „damit Deutschland gestärkt aus dieser Krise hervorgeht“ (Merkel). Denn der Skandal sind weder „Sozialschmarotzer“ noch „Pleitegriechen“, sondern vielmehr das kapitalistische System, in dem der technologischer Fortschritt nicht endlich zur Befreiung von Armut und Lohnarbeit, sondern stets zu neuen Angriffen auf Arme, Erwerbslose und Lohnabhängige führt – hier und erst recht anderswo.

Who is VhU?

Egal ob Studiengebühren und autoritäre Hochschulpolitik, Flughafenausbau und Atomenergie, Hartz IV und Leiharbeit, kapitalistische Stadtentwicklung und Gentrifizierung oder auch die rassistische Selektion in „nützliche und unnütze MigrantInnen“: Der Verband hessischer Unternehmer ist mit seiner Presse- und Öffentlichkeitsarbeit stets an vorderster Front, wenn es darum geht die Interessen des Wirtschaftsstandortes gegen die Bedürfnisse der meisten Menschen durchzusetzen. Und der VhU ist damit erfolgreich. Seine „Agenda 2025“ liest sich in großen Teilen wie eine Kopie des Regierungsprogramms der Landes- bzw. Bundesregierung. Legitimiert wird diese Politik immer mit der gleichen Leier: „Wenn es der Wirtschaft gut geht, geht es irgendwann allen gut“. Dumm nur, dass sich dieses Gerede aus der Zeit der angeblich „goldenen Jahre“ des Wohlfahrtsstaates der 1950er und 1960er inzwischen sogar im nationalen Rahmen und schon seit Jahren selbst als Lüge entlarvt. Gerade in der Krise hat sich gezeigt, dass der Vorteil des Standortes Deutschland und die Bedürfnisse der meisten Menschen nicht dasselbe sind. Viele Branchen – zumindest in der Exportwirtschaft – machen wieder riesen Profite, doch die soziale Krise geht jetzt erst richtig los. Denn der wesentliche „Standortvorteil“ dieser Unternehmen ist gerade, dass Deutschland inzwischen einen der größten Niedriglohnsektoren hat. Bei denen, die ohnehin fast nichts mehr haben wird also weiter gespart, während Atomwirtschaft und andere Konzerne noch mit Steuervergünstigung gestreichelt werden. Doch diese Situation bloß als ungerecht und undemokratisch zu skandalisieren greift zu kurz. Denn, dass der VhU eine kürzere Leitung in Staatskanzlei und Kanzleramt hat, als der Marburger Asta oder die Arbeitsloseninitiative Darmstadt hat wenig mit Korruption und viel mit den objektiven Zwängen des kapitalistischen Weltmarktes zu tun. Schließlich hängen der Staat und seine Handlungsfähigkeit selbst davon ab, dass die Wirtschaft brummt und Steuern abwirft. Und wo schon aufgrund der technischen Entwicklung immer weniger Arbeitskräfte für die Profitproduktion gebraucht werden, geraten die Lohnabhängigen eben zunehmenden unter Druck. Darin liegt auch der Grund dafür, dass jene OppositionspolitikerInnen, die sich gerade über die „Klientelpolitik“ der Regierung beschweren, nicht nur gerne selber Gast bei Unternehmertagen sind, sondern dass sich auch ihre Politik – wenn sie dann mal wieder an der Regierung sind – nicht wirklich von der aktuellen unterscheidet. Das ist die Realität der parlamentarischen Demokratie im globalen Kapitalismus.

Die Lohnarbeit hat die Krise verursacht

Bei genauerem Hinsehen werden alle Maßnahmen und Kürzungen zugunsten des Standortes in der Krise damit gerechtfertigt, dass sie ja – früher oder später – „Arbeit“ schaffen würden. Denn verantwortlich für die Krise waren nach Ansicht der Bundesregierung fehlende Regelungen auf den Finanzmärkten, weswegen nun auch die „Leistungsträger“ der „Realwirtschaft“, die großen und mittelständischen Unternehmen als „Rückgrat“ des Standortes Deutschland, entlastet werden sollen. Und selbst bei vielen linken GegnerInnen des aktuellen Sparpaketes genießt die Lohnarbeit immer noch einen erstaunlich guten Ruf. Doch die, auch von staatlicher Seite forcierte, populistische Fixierung auf die „Zockerei“ von Banken und Finanzbranche stellt das Problem auf den Kopf. Denn Profit entsteht im Kapitalismus bei der Produktion von Waren und der Ausbeutung von Arbeitskraft. Dabei geht es nicht um die Befriedigung menschlicher Bedürfnisse, sondern um Profitmaximierung: Relevant ist hier stets nur das Bedürfnis, das auch durch entsprechende finanzielle Mittel gedeckt wird und dementsprechend ist jede Produktion von Waren selbst Spekulation. So kommt es in der „Realwirtschaft“ immer wieder erst zur Überproduktion, dann zur Krise, letztlich zu Pleiten und dann geht der ganze Spaß von vorne los. Die Banken haben die Krise also nicht verursacht, sondern mit ihren Finanzprodukten vielmehr jahrelang hinausgeschoben. Dass das aber von DGB-Gewerkschaften über die Unternehmerverbände bis zur Politik keiner wissen will, hat einen einfachen Grund: Es würde deutlich machen, dass der Kapitalismus systematisch die gesellschaftlichen Grundlagen untergräbt. Denn die dank der Konkurrenz zwanghaft steigende Produktivität erhöht den Warenoutput, senkt dabei den Anteil „mehrwertschaffender“ menschlicher Arbeitskraft und steigert damit das Ausmaß der Krisen. Das Kapital findet in der Produktion – gerade aufgrund ihrer Produktivität – keine Anlagemöglichkeiten mehr und flüchtet in die Finanzwirtschaft. Hedgefonds und andere „Heuschrecken“ sind also nicht das Gegenteil der angeblich „guten Ausbeutung“ in der Produktion, sondern vielmehr deren Produkte. Dieser systemische Zusammenhang von Krise und Lohnarbeit lässt langfristig nur zwei Optionen offen: Entweder wird der Kapitalismus abgeschafft oder Löhne, Umweltstandards und Sozialleistungen werden immer weiter gekürzt und mit den verschiedensten Mechanismen der Kontrolle so abgesichert, dass sich die Ausbeutung von Lohnarbeit auch weiterhin „lohnt“. Im Exportweltmeisterland funktionierte das auch deswegen lange problemlos, weil die Krisenfolgen an die WeltmarktverliererInnen, wie z.B. Griechenland, ausgelagert wurden und Teile der DGB-Gewerkschaften, zusammen mit den Unternehmerverbänden und rassistischen Ideologen wie Thilo Sarrazin, ihr Klientel gegen die stets größer werdende Zahl der VerliererInnen auch hierzulande in Stellung gebracht haben. Aktuelles Beispiel dafür ist die von DGB und BdA organisierte Gesetzesinitiative zur ‚Wahrung der Tarifeinheit‘. Was auf den ersten Blick gut klingt, bedeutet vor allem eins: Der betriebliche Frieden soll gewahrt werden, in dem die Möglichkeit Beschäftigter, sich mit Streiks gegen die Verschlechterung ihrer Arbeitsbedingungen zu wehren, langfristig eingeschränkt wird. Es ist genau dieses nationale Bündnis für Arbeit, welches sich auch beim Unternehmertag in Wiesbaden wieder präsentiert, das die nächste Krise sicher und die Menschen weltweit zu KonkurrentInnen um ein immer kleiner werdendes Stück vom Kuchen macht.

An Alle: Kritik des Standorts!

Kein Zweifel: Die weitgehende Durchsetzung von Krisennationalismus, Leistungsterror und Standortpolitik in den letzten Jahren ist für uns frustrierend. Sie zeigt aber auch: Die verschiedenen Kämpfe gegen soziale und rassistische Ausgrenzung, autoritäre Bildungspolitik, Umweltzerstörung, Militarisierung und Entdemokratisierung haben einen gemeinsamen Gegner – das Kapital mit seinem nationalen Standort, seinen Handlangern in Politik, Gewerkschaften und ihren AnhängerInnen in der Gesellschaft. Dieser Kampf hat keine „realistische Perspektive“, er bietet keine Reformen an. Doch Veränderungen entstehen immer aus Handlungen Einzelner, die zur Bewegung werden. Dafür braucht es weder eine populistische Anbiederung an den Zwangszusammenhang aus Staat und Nation, Kapital und Lohnarbeit; noch den selbstzufriedenen Rückzug auf die Position der kritischen KritikerInnen. Nicht nur in Griechenland zeigt sich: Wenn sich der globalen Standortpolitik kollektive Verweigerung und gemeinsame Kämpfe für unseren unmittelbaren Interessen entgegenstellen, dann kann das die Krise als eine des Kapitalismus, und nicht – wie bisher – seines „unflexiblen Humankapitals“, überhaupt erst auf die Tagesordnung setzen. Wenn nicht hier, wo sonst soll sich eine Möglichkeit für die so offensichtlich notwendige, grundlegende Veränderung der Gesellschaft ergeben? Das Ziel einer sozialen Revolution für eine Gesellschaft, die auf die Befriedigung menschlicher Bedürfnisse ausgerichtet ist, mag heute unrealistisch scheinen. Gegenüber der im schlechtesten Sinne realistischen Perspektive des Standortes Deutschland, einem immer schnelleren „Rennen, Rackern und Rasen“ im Hamsterrad der kapitalistischen Konkurrenz für die Meisten und vergoldeter Scheiße für Wenige, erscheint sie jedoch eher als Spaziergang. Denn die kapitalistische Gesellschaft ist von Menschen gemacht, also kann sie auch von Menschen abgeschafft werden – soziale Revolution ist möglich.

Demo gegen den hessischen Unternehmertag 2010

Gegen Lohnarbeit, Leistungsterror und Standortkonkurrenz – Die Krise heißt Kapitalismus!

Dienstag, den 26. Oktober 2010

19 Uhr Hbf Wiesbaden

Es rufen auf:

ag5 Marburg * autonome antifa [f] * antifa [ko] * antifaschistische Jugendgruppe Wiesbaden * campusantifa * FAU-Gewerkschaft für alle Berufe Frankfurt/M * Jugendantifa Frankfurt * Krisengruppe Frankfurt/M * ÖkoLinX-Antirassistische Liste Frankfurt/M * Ökologische Linke Frankfurt/M
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Antifa Odenwald, Gruppe d.i.s.s.i.d.e.n.t. Marburg, Antifa r4 Giessen, Antifa Euskirchen/Eifel, Kommunistische Gruppe Bochum,
Antifaschistische Linke Darmstadt, anarchosyndikalistische Jugendgruppe Mainz, Protestplenum Frankfurt/Bildungsstreik Frankfurt, libertaeres Bündnis der Wetterau, FAU Marburg, AKU Wiesbaden, linksjugend [’solid] wiesbaden, FAU Darmstadt, LSG Bergstraße, LSD Darmstadt, AK Antifa Köln, fuego – radikale Linke Alsfeld, Antifa Overload Lahn-Dill, Bildungsstreik Wetterau, lisa:2 marburg, FAU Nürnberg, Autonome Gruppe Miltenberg, Verband der Studierenden aus Kurdistan e.V.-Ortsgruppe Gießen-

Ihr wollt den Aufruf unterstützen?
Mail an: campusantifa [ät] yahoo [punkt] com

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PM: Über 1000 Menschen auf antikapitalistischer Demonstration in Frankfurt http://krise.blogsport.de/2010/05/05/pm-ueber-1000-menschen-auf-antikapitalistischer-demonstration-in-frankfurt/ http://krise.blogsport.de/2010/05/05/pm-ueber-1000-menschen-auf-antikapitalistischer-demonstration-in-frankfurt/#comments Wed, 05 May 2010 20:49:33 +0000 admin Allgemein http://krise.blogsport.de/2010/05/05/pm-ueber-1000-menschen-auf-antikapitalistischer-demonstration-in-frankfurt/ demo

Am Abend demonstrierten in Frankfurt am Main über 1000 Menschen für die Abschaffung der Lohnarbeit und ein Ende des Kapitalismus. Die Demonstration unter dem Motto „Endlich wird die Arbeit knapp! Gegen Lohnarbeit, Leistungsterror und Konkurrenz – Kapitalismus abwracken!“ verlief friedlich. Aufgerufen hatte das „sozialrevolutionäre und antinationale Krisenbündnis Frankfurt“. Angereist waren Teilnehmer aus der gesamten Bundesrepublik.

Bündnissprecher Christian Linden erklärte zum Anliegen der Demonstration: „Aufgrund des Produktivitätsfortschritts ist eigentlich immer weniger Aufwand notwendig um die menschlichen Bedürfnisse zu befriedigen. Da Lohnarbeit aber im Kapitalismus die einzige Quelle von Mehrwert ist, presst der Staat die Menschen mit Hartz IV zu immer mieseren Bedingungen in Lohnarbeit. Dagegen wollen wir deutlich machen: Kapitalismus und Lohnarbeit sind längst überflüssig und gehören durch eine kollektive Organisation der gesellschaftlichen Produktion und Arbeitsteilung überwunden.“

Mit Transparenten und Parolen wie „A- Anti- Anticapitalista!“ und „Für Deutschland keinen Finger krumm!“ liefen die Demonstranten von der Frankfurter Galluswarte durch die Innenstadt, mit einer Zwischenkundgebung am Haupbahnhof. Die Demonstration endete am Goetheplatz, wo die Abschlusskundgebung stattfand.

Im Gegensatz zu den letzten gesellschaftskritischen Demonstrationen in Frankfurt hielt sich die Polizei zurück, die Veranstalter beschwerten sich allerdings über „systematische Filmaufnahmen“ und „scharfe Vorkontrollen“.
Zuvor hatte es Diskussionen um den zu erwartenden Polizeieinsatz gegeben, da beispielsweise eine Demonstration von Studierenden im Januar in einem massiven Polizeikessel lief, der eine Sicht- und Wahrnehmbarkeit der Demonstration verunmöglichte.

Irritert zeigte sich Linden über eine bekanntgewordene Richtline des hessischen Rundfunks zur Berichterstattung. Darin heißt es, es reiche sich „im Service auf die Verkehrsbehinderungen“ zu beschränken, „wenn nichts passiert“. „Sollte die Lage allerdings ‚eskalieren‘ “, wolle man „sofort eine Berichterstattung aufnehmen“. Linden dazu: „Ich bin gespannt, ob dem HR eine linksradikale Demonstration auch dann einen Bericht wert ist, wenn sich nicht über ein Gewaltspektakel empört werden kann.“

Die heutige Demonstration war vorläufiger Höhepunkt der Kampagne des sozialrevolutionären und antinationalen Krisenbündnis Frankfurt dar, die unter dem Motto „3,2,1… uns! Kapitalismus abschaffen!“ Selbstorganisation und kollektive Aneignung in der kapitalistischen Krise fördern will. Im Rahmen der Kampagne gab es bereits zahlreiche Demonstrationen und Veranstaltungen, z.B. gegen die rassistische Ermittlungsgruppe „AG Wohlfahrt“ in Offenbach, für kostenlosen Nahverkehr, gegen die autoritäre Hochschule und gegen Leiharbeit.
- Ende der PM-

Checkt auch den Indy-Artikel: http://de.indymedia.org/2010/05/280093.shtml

Hier dokumentieren wir noch die verschiedenen Redebeiträge (Der der ASJ Göttingen fehlt noch):

Auftaktrede zum Tod Günter Sarés
Gruppe d.i.s.s.i.d.e.n.t zum Thema Internationalismus.
FAU FFM zum Thema prekäre Arbeit
antifa [ko] zum Thema
Ausgrenzung und reaktionäre Ideologien

autonome.antifa [f] zu Lohnarbeit
campusantifa zu Bildungskämpfen

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Konzept der Demonstration „Endlich wird die Arbeit knapp! Kapitalismus abwracken!“ am 30. April in Frankfurt http://krise.blogsport.de/2010/04/20/konzept-der-demonstration-endlich-wird-die-arbeit-knapp-kapitalismus-abwracken-am-30-april-in-frankfurt/ http://krise.blogsport.de/2010/04/20/konzept-der-demonstration-endlich-wird-die-arbeit-knapp-kapitalismus-abwracken-am-30-april-in-frankfurt/#comments Tue, 20 Apr 2010 10:26:46 +0000 admin Allgemein http://krise.blogsport.de/2010/04/20/konzept-der-demonstration-endlich-wird-die-arbeit-knapp-kapitalismus-abwracken-am-30-april-in-frankfurt/ Am 30. April veranstaltet das sozialrevolutionäre und antinationale Krisenbündnis Frankfurt am Main eine bundesweite Demonstration unter dem Motto „Endlich wird die Arbeit knapp! Kapitalismus abwracken!“. Beginn ist um 19 Uhr an der Galluswarte. Ziel der Demonstration ist es, am Vorabend des 1. Mai eine radikale Kritik von Lohnarbeit und Kapitalismus öffentlichkeitswirksam zu transportieren und für eine Abschaffung derselben zu werben.

Öffentlichkeitswirksam bedeutet einerseits, dass wir die Demonstration nicht als Block nach Außen abgrenzen wollen, sondern diese einen offenen, informativen Charakter haben soll.
Andererseits heißt das, dass wir genau beobachten werden wie sich die Bullen verhalten. Denn ein Charakter wie er vom Vorbereitungsbündnis geplant ist, wurde auf den letzten gesellschaftskritischen Demonstrationen in Frankfurt von den Bullen verhindert. Vor allem werden wir keinen Wanderkessel akzeptieren, der den Zugang zur und Weggang von der Demo ebenso wie das Verteilen von Flugblättern verhindert und damit unser Anliegen einer offenen Demo sabotiert. Sollten die Bullen am 30. April dennoch eine eskalative Strategie fahren, werden die OrganisatorInnen Euch über den geplanten Umgang damit informieren.

Wir fordern:

- Keine Kriminalisierung der Demonstration im Vorfeld durch öffentliche Spekulationen der Polizei über einen ihrer Ansicht nach zu erwartenden „unfriedlichen Verlauf“.
- Keinen Wanderkessel wie am 25. Februar 2006, am 14. Januar 2009 oder am 30. Januar 2010.
- Freien Zu- und Abgang zur Demonstration.
- Keine Behinderung des Verteilens von Flugblättern am Rand der Demonstrationsstrecke.
- Keine systematischen Filmaufnahmen der DemonstrationsteilnehmerInnen.

Gegen Lohnarbeit und Kapitalismus!

Euer sozialrevolutionäres und antinationales Krisenbündnis Frankfurt:

autonome antifa [f]
antifa [ko]
campusantifa
FAU-Gewerkschaft für alle Berufe Frankfurt
Jugendantifa Frankfurt
Krisengruppe Frankfurt
ÖkoLinX – Antirassistische Liste
Ökologische Linke Frankfurt

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